HOTEL: ONE RESORT MONASTIR
Im Feriengebiet Skanes, direkt am langen, flach abfallenden, feinsandigen Strand, ca. 6 km
von Monastir und ca. 15 km von Sousse entfernt. Verkehrsgünstige Lage - sprich, der Flughafen
(Transferzeit ca. 10 Minuten) befindet sich in unmittelbarer Nähe, aber wenn man ein Zimmer
mit Meerblick sein eigen nennt, ist die Lärmbelästigung gering.
Bus- und Bahnverbindung an der nahen Hauptstrasse, preisgünstiger als das Taxi.
Taxifahrt nach Monastir - 8 TD, nach Sousse - 10 TD.
Strandtücher sind im Hotel gegen Kaution von 10 Euro verfügbar. Pool
ist mit Süßwasser gefüllt; Sonnenschirme, Liegen und Auflagen
sind am Pool und Strand kostenlos.
MONASTIR
ist eine Küstenstadt in Tunesien im Süden des Golfs von Hammamet. Sie gehört neben Kairouan
und Sousse zu den ersten in der Römischen Provinz Afrika gegründeten arabischen Siedlungen
und wurde auf den Ruinen der alten phönizisch-römischen Stadt Ruspina erbaut.
Ca. 80.000 EW, ehemals wichtige Verteidigungsbastion gegen christliche Bedrohung und
berberische Überfälle.
Habib Bourguiba, Ex-Präident von Tunesien wurde hier geboren.
Bourguiba-Mausoleum - Grabmal
Mitten im Sidi-el-Mezzeri-Friedhof
Ribat
Islamisches Wehrkloster, Festung, Kulisse für Bibel-Filme. Rundturm
(90 Stufen) - Rundblick über die Anlage und die Moschee.
SOUSSE
Sousse (Susa - 450.000 EW) ist eine Hafenstadt am Mittelmeer und zugleich die drittgrößte Stadt in
Tunesien. Der Name ist berberischen Ursprungs.
Die Medina (Altstadt) von Sousse geht auf das 9. Jahrhundert zurück und wird von einer 2,25 km
langen Stadtmauer umgeben.
El Ribat
Das Ribat von Sousse ist ein 38x38m großer Bau mit 6 Ecktürmen und einem 27m hohen Wachtturm.
Um 821 wurde sie von den Aghlabiden zur Festung ausgebaut.
Die Ribats dienten dem Schutz der Küste und zur Vorbereitung von Kriegszügen gegen Sizilien (im Notfall
auch als Fluchtburgen).
Zaouia Zakkak:
- 18 Jhdt, türkisches Minarett
Museum Dar Essid:
Dieses Haus gewährt einen wunderbaren Einblick in die Welt des Bürgertums. Erbaut um 1800 während der Osmanischen Zeit und bewohnt von einem reichen Patrizier ist das Haus heute restauriert und mit antiken Möbeln und Gebrauchsgegenständen ausgestattet.
Um einen geräumigen, mit Fliesen geschmückten Innenhof gruppieren sich verschiedene Räume, die teilweise durch ein kostbar verziertes Portal zu erreichen sind. Schlafräume, Badezimmer, Wohnraum, in dem der Hochzeitsvertrag abgeschlossen wurde, Küche, Teeküche. Interessant ist auch der Brunnen mit eingebauter Warmwasseraufbereitung für das Bad.
Durch seine liebevolle Ausgestaltung wirkt dieses Haus wie ein lebendiges Museum. Der Eindruck entsteht, als könnten seine ehemaligen Bewohner jederzeit durch die Haustür treten.
Der Turm des Hauses ist 65 m hoch und ist neben dem Leuchtturm der zweithöchste Punkt der Stadt.
Dieses Museum haben wir durch einen sehr netten und freundlichen älteren Herren gefunden, er hat uns sehr viel Interessantes über dieses Haus erzählt und hat dann auch kräftig abkassiert. - 20 Dinar,
da das Museum aber in unserem Reiseführer gar nicht erwähnt wird, war es im nachhinein betrachtet diese milde Gabe wert.
Öffnungszeit:tägl. von 10 bis 19 Uhr
Preis: 3 TD
Fotogebühr: 1 TD
WÜSTENSAFARI:
Wir starten unsere Rundreise am 2. 5. 2007 mit dem Bus und fahren durch die grüne Landschaft der
Olivenplantagen nach -
EL DJEM
ist eine Stadt mit ca. 18000 EW im Zentrum Tunesiens, gegründet auf den Ruinen der
antiken Stadt Thysdrus. Sie ist berühmt für ihr römisches Amphitheater.
Das Amphitheater hat eine elliptische Form mit einer Länge von 149 m und einer Breite von 124 m.
Es ist mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Zuschauern das nach dem Kolosseum von Rom und
dem römischen Amphitheater von Capua drittgrößte Theater des Römischen Reiches. Es wurde im
Jahre 238 unter Proconsul Gordianus I. gebaut und diente wahrscheinlich dazu um Kämpfe von
Gladiatoren, öffentliche Hinrichtungen, Christenverfolgung und andere Zirkusspiele abzuhalten.
Man kann dort auch heute noch die Löwengruben und Gefangenenzellen sehen, es ist noch erstaunlich
gut erhalten. Noch heute wird es für Konzerte genutzt.
Das Amphitheater von El Djem wurde 1979 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
MATMATA
Die Wohnhöhlen von Matmata bestehen schon seit Jahrhunderten. Sie sind ein pertfekter
Schutz gegen die Sommerhitze und Winterkälte.
Alle Höhlenwohnungen wurden dabei von Hand bis zu 10 Meter tief in den lehmigen Boden
eines Hügels gegraben. Um einen zentralen Innenhof gruppieren sich mehrere Räume,
teilweise sogar in 2 Stockwerken übereinander. Der Zugang von Außen erfolgt durch
einen schmalen Gang verschlossen durch eine Tür. Man kann von oben in den Zentralhof blicken.
Matmata wird Jahr für Jahr von wahren Touristenströmen besucht. Viele Bewohner verdienen
sich eine kleine Nebeneinkunft indem sie Touristen erlauben ihre Wohnungen gegen Gebühr zu
besichtigen.
OASE DOUZ
Die Straße zur Oase Douz (40 000 Ew.) ist gesäumt von Dünen, die, mit Palmenzweigzäunen
bestückt, den Sand zurückhalten sollen
(Foto). Doch sie schützen nicht wirklich vor Sandverwehungen.
Die Wüste frisst Land. Mit ihren 8 Mio. km ist die Sahara die größte Wüste der Erde und
sie beginnt vor den Toren von Douz.
Die Oase DOUZ verdankt ihre Existenz den unterirdischen (arthesischen Quellen).
Nur den Nomaden mit ihren Dromedaren war es möglich, diese Wüste zu durchqueren. Auch wir
haben das Vergnügen 1 1/2 Stunden durch die Wüste zu reiten, und fühlen uns nachher wie
John Wayne nach einem Dreitagesritt.
Doch trotz der Besucherströme, dem Flair der Landschaft kann sich wohl niemand entziehen.
Wenige Familien leben auch noch heute als Halbnomaden im Gebiet um Douz. Das Wasser der arthesischen
Brunnen bietet ihnen dafür wie vor Jahrhunderten die Grundlage.
Wir verbringen die Nacht in KEBILI im
Hotel Oasis, traumhaft schöne Anlage, leider
schlechter Service und auch die Qualität des Buffets enttäuscht.
CHOTT EL DJERID - Salzsee
Der Chott el Djerid befindet sich in einer abflusslosen Senke
und hat eine Fläche von 7.700 qkm.
In Karl May's " Durch die Wüste " wurden seine Schrecken ausführlich beschrieben und sind wohl
jedem Fan von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar bekannt. Heute ist die Fahrt über die ca.
40 Kilometer lange Dammstraße kein gefährliches Abenteuer mehr.
Links und rechts der Straße findet man Salz in vielen Farben, Luftspiegelungen, ein fast
unerträgliches Gleißen und Weiß, eine trügerisch schimmernde Wasseroberfläche in allen Farben,
es ist Faszination pur und das ohne jede Eintrittsgebühr, hier münden alle Wadis (Trockenflüsse)
des Umlandes, leider hat es in der Woche vor unserem Urlaub viel geregnet, daher blieb uns dieses
Erlebnis verborgen.
Über ca. 200 Kilometer erstreckt sich diese Salzwüste von der algerischen Grenze bis fast ans Mittelmeer.
TOZEUR
ist durch fossile Wasservorräte (arthesische Quellen) sehr fruchtbar.
Mit über 10 kmPalmenhainen ist Tozeur seit der Zeit der Römer die Hauptstadt der Djerid-Region,
knapp 250 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Wegen des idealen Standortes für Sahara-Safaris
muß man hier mit einigem Trubel rechnen.
Die Stadt Tozeur ist mit fast 40.000 Einwohneren ganz in der Nähe der algerischen Grenze.
Ohne je von diesen Oasen gehört zu haben, hat fast jeder bereits Berührung mit einem der
bekanntesten und berühmtesten Exportartikel dieser Region.
Zur Weihnachtszeit findet man DATTELN aus Tunesien von erster Qualität, mit dem Namen
DEGLET en NOUR, den Fingern des Lichtes, in den Supermärkten.
Wir machen eine Kutschenfahrt durch die Oase und natürlich hat gerade unsere Kutsche eine Panne.
Wir sehen Granatapfelbäume, Rhizinuspflanzen, Palmen, Bananen, Gemüse und unter Palmblättern
versteckte rostige Autowracks.
Nachher fahren wir mit dem Geländewagen weiter nach
TAMERZA
Die kleine Ortschaft Tamerza, das ehemalige römische Ad Turres, ist heute ein modernes Dorf mit immerhin noch knapp 1600 EW.
Die alte Ansiedlung auf der anderen Seite des Qued Khanga (Wadi) wurde durch Überschwemmung
zerstört und ist eine Ruinenstadt, sie erinnert mit der erhaltenen Stadtmauer an eine Festung.
Um die Altstadt zu erreichen muß der Trockenfluß überquert werden.
CHEBIKA - römisch Ad Speculum
Wir fahren in die nördliche Bergregion des Djebel en Negueb (Ausläufer des Atlas-Gebirges),
indem bereits die Römer Wachstationen zum Schutz der Karawanen errichtet hatten.
Die Straße führt direkt durch den Ort an dessen Ende ein Parkplatz mit Cafe liegt. Von dort führt ein Weg in die Oasenplantagen mit einem kleinen Wasserfall. Denn das Überleben dieser Oasen war nur durch ein unterirdisches Wasserleitungssytem möglich, das die Vorräte im Berg anzapft und über Kanäle weiterleitet.
Nach Chebika steigt die Straße steil an und bietet nach wenigen Kilometern einen tollen Blick auf die zerklüfteten Berge (Grand Canyon) und die weite Ebene.
Kahle Berge, weite Ebenen und tiefe Felsschluchten, eine atemberaubende, fast beklemmend wirkende
Landschaft. Wir sehen einen kleinen Wasserfall, genannt Grande Cascade, dieser war auch die Kulisse für den Film " Der englische Patient".
Dann steigen wir wieder in den Bus um und fahren weiter nach
KAIROUAN
Die Stadt wurde um 670 von den muslimischen Arabern als Stützpunkt für die Eroberung Nordafrikas
gegründet. Sie ist die vierte heilige Stätte des Islams nach Mekka, Medina und Jerusalem.
Kaum zwei Stunden entfernt von der kleinen Stadt sonnen sich am Strand Tunesiens Heerscharen von
Touristen. Hier aber lebt man im Rhythmus des Islams.
Die Hauptmoschee, heute noch das Wahrzeichen von Kairouan ist 125 m lang und 73 m breit und gehört architektonisch zum Typ der Hofmoschee.
Der Friedhof
An der nord-westlichen Stadtmauer, hinter dem imposanten Minarett der Hauptmoschee befindet sich der Friedhof einer nur wenig bekannten tunesischen Sippe der Awlad Faran, mit zum Teil bizarren, für islamische Friedhöfe ungewöhnlichen Grabanlagen.
Nach 1150 km kommen wir abends gegen 19 Uhr im Hotel an.
REISEINFO:
Wir haben diese Reise über Hofer-Reisen gebucht und sind mit dem Service, Hotel und der Rundreise sehr zufrieden. Alles war ausgezeichnet organisiert. Die Ein- und Ausreisekarten und auch die Hotel-Registrierungskarte, bekam man schon im Voraus zugesandt, und so klappte der Check-in im Hotel reibungslos und auch das lästige Ausfüllen im Flugzeug konnten wir uns dadurch ersparen.