ALLGEMEINES:
Madrid ist in 21 Stadtbezirke unterteilt, die ihrerseits wiederum in verschiedene
Stadtteile (barrios) gegliedert sind.
Sie ist die Hauptstadt von Spanien und liegt im Zentrum der iberischen Halbinsel.
Sie hat ungefähr 3.155.359 EW. Madrid liegt auf 646 m über dem Meeresspiegel.
METRO UND BUS:
Busse fahren bis ca. 22.30 Uhr und die letzte Metro startet um 1.30 Uhr. Morgens
beginnt der Verkehr wieder um ca. 6.00 Uhr.
Touristenabos (beliebig viele Fahrten im angegebenen Zeitraum)
1 Tag: 3,80 €
2 Tage: 6,80 €
3 Tage: 9,00 €
Kaufen kann man die Einzelkarten sowohl in den Metrostationen als auch in den
Bussen. während die Touristenabos nur gegen Vorlage eines Ausweises bei
den Schaltern der Metro erworben werden können.
Tipp: Nicht-Spanienkennern sei gesagt, dass die Busse nur halten, wenn man ihnen
ein Handzeichen gibt. So ist es außerdem auch die Regel sich an großen
Bushaltestellen schon beim Warten in einer Reihe aufzustellen.
ANKUNFT:
Wir kommen am 25.5. mit Verspätung in Madrid am Terminal 1 an. Nun beginnt
das grosse Warten und Suchen. Wo sind sie????????
Unsere Freunde Ruth, Käthe, Alfons und Werner hatten Ankunftszeit 22.30
uhr. aber auch die Maschine aus Deutschland hatte aufgrund schlechter Wetterbedingungen
Verspätung, außerdem kamen sie am Terminal 4 an.
Auf dem Weg zur Metro-Station sprach uns ein Schweizer an, dem angeblich die
Geldbörse gestohlen wurde, wir borgten (oder vielleicht doch eher schenkten
- das wissen wir noch nicht so genau) ihm 10 €. Hoffen wir also auf die
Ehrlichkeit der Schweizer Eidgenossen. 17.11.2008 - wir hoffen noch immer.
Wir fuhren also allein mit der Metro vom Flughafen in die City, Fahrtdauer etwas
mehr als 30 Minuten, Linie Nr. 8 zur Station Nuevos Ministerios, dann mit der
Linie 10 zur Station Tribunal, weiter mit der Linie Nr. 1 zur Puerta del Sol.
Von hier ist es nicht mehr weit zum Hostal Persal, wo wir die nächsten
4 Tage wohnen werden.
Bei Ankunft im Hotel wartet Alfons schon auf uns, kurz frisch machen und los
geht's ins gemeinschaftliche Nachtleben
von Madrid. Da die Verpflegung sowohl beim Flug unserer Freunde als auch bei
uns eher dürftig war, gab's noch mitternächtliche Snacks usw. bevor
wir gegen 2.30 uhr nachts doch etwas müde ins Bett fielen.
SAMSTAG:
Frühstück um 9 Uhr. "Es ist verboten Tische zusammenzustellen, es
ist verboten süßes Gebäck im Backofen aufzubacken, es ist verboten
Sessel aus der ursprünglichen Position zu schieben." Aber das Hostal Persal
liegt sehr günstig fürs Sightseeing.
Dann beginnt unser erster Sightseeing-Tag mit der Fahrt im Touristenbus. Das
Ticket für 2 Tage und 2 verschiedene Linien kostet 20 €.
Erstmal fahren wir mit der roten Linie durch das "Historische
Madrid"
.
Wir fahren vorbei, an der
"Glorieta de la Puerta
de Toledo"
,
einem Triumphbogen, errichtet 1817 nach dem Sieg über die napoleonischen
Truppen.
Wir kommen zum - "TEMPEL
VON DEBOD"![]()
Der Tempel von Debod ist ein altägyptischer Tempel, ein Teil einer Heiligenstätte,
der in Madrid, wiederaufgebaut wurde.
Der Bau des Assuan-Staudamms im Jahr 1960 brachte eine Reihe archäologischer
Monumente der Nilregion in Gefahr geflutet zu werden. Zur Anerkennung der Hilfe
Spaniens bei der Rettung des Tempels von Abu Simbel schenkte die ägyptische
Regierung den Tempel von Debod im Jahre 1968 an Spanien.
Dann geht es weiter zum - "PALACIO
REAL"
- Königspalast
Dem Schloss ist ein breiter Ehrenhof vorgelagert, aus dem die "Puerta del
Príncipe", das Fürstentor, in den Innenhof der quadratischen
Anlage führt. Der Palast gehört zu den größten Schlössern
seiner Zeit. 1746 erbaut.
Die spanische Königsfamilie lebt nicht im Schloss, sondern im weitaus bescheideneren
Zarzuela-Palast nordwestlich von Madrid. Die großen Festssäle des
Palacio Real werden nur noch für Repräsentationszwecke und Staatsempfänge
genutzt. Aus diesem Grunde sind Teile des Palastes der Öffentlichkeit zugänglich
und gehören zu den touristischen Höhepunkten Madrids.
Daneben die - "KATHEDRALE
SANTA MARIA DE LA ALMUDENA"
In dieser Kirche fand die Hochzeit von Prinz Felipe und seiner Frau Letizia
statt, steht im Viertel Los Austrias.
DAS MADRID DER HABSBURGER ZEIT
"El Madrid de los Austrias" nennen die Spanier jenen Stadtteil, der zu der Zeit,
als das österreichische Kaiserhaus auch über Spanien herrschte, seine
volle Blüte entfaltete.
Eine Besichtigung der Renaissance- und Barock-Bauwerke dieser Epoche gehört
vielleicht zum Eindrucksvollsten, was das monumentale Madrid zu bieten hat:
Puerta del Sol (derzeit leider eine Baustelle), Calle Mayor, Plaza Villa, Plaza
Mayor.
Wir machen Pause - Bier und Snack, dann geht es weiter. Bald darauf merke ich,
wie ein junges Mädchen sich an Ruths Tasche zu schaffen macht. Ich packe
sie am Arm und sie verschwindet. Später wird Ruth feststellen, dass eine
Packung Zigaretten und Reiseunterlagen fehlen. Das Wetter wird schlechter. Wir
steigen wieder in den Touristenbus, um für ein paar Stationen dem leichten
Regen zu entfliehen.
Wir beschliessen unser Abendessen im Restaurant "LA LEVANTE" einzunehmen,
ein Fehler. Das Essen war kalt und nur wenig gewürzt, das Gemüse zerkocht,
Glück im Unglück: Jemand wollte die Tasche von Ruth klauen, aber diesmal
war sie schneller.
Beim nächtlichen Spaziergang entdecken wir das "Museo del Jamon"
und beschliessen unser nächstes Abendessen hier einzunehmen.
SONNTAG:
gleiches Spiel - es ist verboten ......., es ist verboten....
Wir sind trotzdem guten Mutes und besuchen den
"EL RASTRO"
- Flohmarkt
Gefährliches Pflaster - hier wimmelt es vor Polizei, Schmugglern und Dieben,
schon vorgewarnt passen wir also sehr genau auf. Hier bekommt man Notwendiges,
Künstlerisches, Geschmuggeltes, Gestohlenes, Altes und Kitsch as Kitsch
can.
Männer sind billig einzukleiden, 3 Westenhelden für 14 €.
"PLAZA MAYOR" ![]()
Casa de la PANADERIA, war einst eine Bäckerei, heute Sitz der städtischen
Behörden. Auf diesem Platz treffen sich Markensammler zum Tauschen. Hier
gibt es unzählige Restaurants.
Zu Mittag sind wir in der "Taverne ZAMBRA", wir bestellen Chicken Wings, Spiess
vom Rind und Schwein, Champignons, Thunfischsalat, alles ausgezeichnet und vor
allem frisch und heiß zubereitet. Leider hatten wir die Schweinsöhrchen
(orejas) zu spät bemerkt.
"PUERTA DEL SOL" ![]()
Hier steht das Wappentier Madrids - der Bär und der Erdbeerbaum. Der Erdbeerbaum
steht für die große Natur in Madrid und der Bär für die
Tiere, die in Madrid wohnen.
Wir schlendern weiter über die Calle Mayor zum Mercado de San Miguel, der
leider wegen Umbauarbeiten geschlossen ist.
Wir nehmen den Bus zum Bahnhof "ATOCHA"![]()
Die alte Bahnhofshalle ist berühmt für ihre große Dachkonstruktion
aus Gusseisen und Glas, die zwischen 1888 und 1892 im Jugendstil erbaut wurde.
Seit 1992 südlich davon der neue Bahnhof in Betrieb genommen wurde, befindet
sich unter dem riesigen Gewölbe der alten Bahnhofshalle ein tropischer
Palmengarten, der als Wartehalle und Treffpunkt genutzt wird.
"MONUMENT DER HOFFNUNG"![]()
Monument für die Opfer des Terroranschlags vom 11. März 2004 während
der morgendlichen Hauptverkehrszeit. Es kamen 191 Menschen ums Leben, 2051 wurden
verletzt, 82 davon schwer.
Nachmittags wird das Wetter wieder schlechter, so nehmen wir die BLUE LINE,
welche von Ruth, Alfons und Käthe zum Schlafen genützt wird, wir kommen
beim Estadio Bernabéu vorbei.
Später besuchen wir O'Connells Bar und trinken "Mojitos"
und
Pina Coladas. Tja, dann das Abendessen im "Museo del Jamon" bei ausgezeichneten
Combinadas und köstlichen Gambas aijillo, Schinken und Käse, dann
"il cuenta por favor" und wir stellten fest, das auch wir bestohlen wurden,
die Geldbörse war weg und mit ihr 200 €.
Jetzt glauben wir auch dem Schweizer vom Bahnhof.
MONTAG:
Frühstück um 9 Uhr, alles wie immer, Spaziergang durch enge Gassen
vorbei an der "FILMOTECA" in der Calle de Santa Isabel, und kaufen
ein paar Häuser weiter am Markt, Wein, Wasser, Käse, Schinken, Baguette,
Oliven und Paprika.
Wir gehen in den Park - "EL
RETIRO"![]()
Bei der Madrider Bevölkerung äußerst beliebter Park, der mitten
im Stadtzentrum liegt und reich an Promenaden mit Statuen, kleinen Palästen
und Teichen ist, und verzehren unsere Einkäufe auf einer Parkbank. Anschließend
ist es Zeit ein "Nickerchen" zu machen.
Wir sehen den "PALACIO DE CRISTAL",
1887 für die Kolonialausstellung nach dem Vorbild des Londoner CRYSTAL
PALACE, und den PALACIO DE VELASQUEZ. Er wurde aus zweifarbigem Backstein gebaut
und mit Kacheln von Daniel Zuloaga versehen.
Kleine Pause in ruhiger Atmosphäre und ein Bierchen zur Kühlung. Alfons
legt noch einen Striptease hin, dann geht es weiter durch den Park.
Dann sehen wir einen künstlich angelegten See mit dem Denkmal für
Alfonso XII. Wir ehren unseren Alfons den I.
Abends essen wir ausgezeichnet gut im kubanischen Restaurant "La Negra
Tomasa". Anschließend noch ein Verdauungsspaziergang, heute sind
wir alle recht müde, denn bei unserem kleinen Schläfchen im Park haben
wir recht viel Sonne abbekommen.
DIENSTAG:
Nach dem Frühstück fahren wir mit der Metro zur
"PLAZA DE LAS VENTAS"
- Der größte Platz,
1929 im Mudéjar-Stil erbaut, handelt es sich um die bedeutendste Stierkampfarena
der Welt. In der Saison von März bis Oktober finden hier die 'Corridas'
statt.
Die Sitzkapazität beträgt knapp 24000 Plätze. Platzkarten im
Schatten kosten 100 €. In Madrid gibt es auch weibliche Matadores.
Zu Mittag ist es soweit, unsere schöne Zeit ist vorbei, wir
fahren mit der Metro zum Flughafen.
Abflug sollte eigentlich um 15.20 Uhr sein, boarding war auch schon "completed",
doch wir mussten noch mehr als eine 1/2 Stunde warten, bis wir starten durften,
dazwischen gab es noch 2x Stromausfall, was uns nicht wirklich erfreute und
natürlich wieder Turbulenzen. Wir waren heilfroh wieder festen Boden unter
den Füssen zu haben.