Ein Wochenende in Prag

mit Ruth, Werner und Alfons

Auch im Jahr 2010 treffen wir unsere Freunde Ruth, Alfons und Werner, diesmal in Prag. Wir kommen mit dem Auto, während Dopp und Zoll mit Lufthansa nach Prag kommen. Wir wohnen im Hotel Troja, in der Trojska 2232/1 im Prager Stadtteil Nr. 8. Wir kommen um ca. 10 Uhr beim Hotel an, Zimmer sind noch nicht bezugsfertig, also machen wir uns gleich auf den Weg in die Innenstadt. Von hier hat man sehr gute Verbindung ins Zentrum, entweder mit der U-Bahn oder mit der Strassenbahnlinie 17. Wir kaufen eine 3-Tageskarte - Preis 330czk, unsere Pensionisten kriegens billiger.

Wir steigen beim Wenzelsplatz aus und sehen das Nationalmuseum und das Wenzels-Denkmal, flanieren durch die Gassen von Prag auf der Suche nach einem guten Lokal und werden fündig. Vinny Restaurace - wo wir sehr guten und günstigen Lendenbraten, Znajmer Braten und Gulasch serviert bekommen. Wir besteigen über 221 Stufen den Eckturm des Neustädter Rathauses und zahlen nur 30 czk - Pensionistenbonus. Weiter gehts an der Moldau entlang, wir sehen das Tanzende Haus, das Nationaltheater, die Burg und die Karlsbrücke.

Jetzt zurück zum Hotel. Leider hat es mit den Zimmern nicht so ganz zu unserer Zufriedenheit geklappt. Es gibt einfach keine Zimmer, aber die Dame an der Rezeption hat natürlich in einem anderen besseren Hotel Zimmer für uns besorgen können, für die Unannehmlichkeiten bekommen wir sogar ein Gratis-Abendessen und ein Gratis-Getränk. Also schaun wir uns das Hotel Pawlovnia mal an. Das war die Katastrophe, sowas von schmutzig, klebrig, eklig, im Speisesaal? zwielichtige Typen, aber ein Swimming Pool, nein, also danke. Wir fahren wieder zurück zum Hotel Troja und haun auf den Tisch, so geht's nicht. Und siehe da, plötzlich sind 2 Zimmer frei und auch für Werner gibts im nahegelegenen Hotel Aida ein Zimmer.
Nun kann unser Wochende in Prag endlich richtig beginnen, wir geniessen das Gratis-Abendessen.

Die Prager Burg ist der erste Programmpunkt des heutigen Tages. Wir sehen den St. Veits-Dom, die St. Georgs-Basilika, den Alten Königspalast, Palais Rosenberg und die berühmte Wachablöse.
Anschließend kurze Pause im Hospada Bila Kuzelka, sehr gute Chicken Wings, und weil ich solange drauf warten musste, bekam ich noch ein Bier for free. Dann spazieren wir über die Karlsbrücke in die Altstadt von Prag. Teynkirche, Jan-Hus-Denkmal, Altstädter Rathaus mit der Astronomischen Uhr bis zum Pulverturm. Eine Bootsfahrt, die ist lustig, also sehen wir uns Prag auch vom Wasser her an. An allen Sehenswürdigkeiten fahren wir vorbei und das mit Gruppenbonus um 200 czk pro Person.

Wir fahren mit der Standseilbahn (lanova draha na Petrin) von der Talstation Ujezd zum Laurenziberg hinauf, sehen den Prager Eiffelturm, 1891 errichteter, 60 Meter hoher Stahlfachwerkturm, 299 Stufen. Man wird mit tollem Blick auf Prag belohnt. Auch hier bezahlen Pensionisten weniger.

Highlight des Wochendes in Prag war sicher der Besuch des National Black Light Theatre, Schwarzlichtheater mit der Aufführung von Cats.

Auch das Jüdische Museum ist sehr interessant. Das jüdische Museum ist in sechs verschiedene historische Ausstellungsorte aufgeteilt. Wir sehen den jüdischen Friedhof, die Maiselsynagoge, die Spanische Synagoge, wo man Ausstellungsstücke über jüdische Begräbniszeremonien sehen kann. Leider ist dieser Tag etwas verregnet, aber wir haben Glück, denn immer wenn es regnet sind wir im Museum, im Restaurant oder in der Bierstube. Prost!!

Infos: Prag

(tschechisch Praha) ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Die 'Goldene Stadt' zeigt ein von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Ein Großteil der Stadt liegt im weiten Tal der Moldau. Prag war königliche Residenzstadt der böhmischen Herrscher. Seit 1992 zählt das historische Zentrum von Prag zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Zu Verwaltungszwecken ist Prag seit 2002 in 22 durchnummerierte Verwaltungsbezirke in aufsteigender Folge spiralförmig im Uhrzeigersinn von innen nach außen, gegliedert.

Die drei U-Bahn-Linien A (Dejvicka - Depo Hostivar), B (Zlic in - Cerny most) und C (Letnany - Haje) kreuzen sich im Zentrum Prags an den drei Stationen Mustek (A|B), Muzeum (A|C) und Florenc (B|C). Das Prager Straßenbahnnetz umfasst 25 Linien die zwischen 5:00 und 24:00 Uhr unterwegs sind. Ein besonderes Verkehrsmittel stellt die seit 1891 eröffnete Petrin-Standseilbahn, die von der Straßenbahnhaltestelle Ujezd auf den Berg Petrin verkehrt.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören: Prager Burg mit dem Veitsdom, die Karlsbrücke und der Altstädter Ring mit Teynkirche, Rathaus und astronomischer Uhr. Die Prager Altstadt wird besonders durch ihre alten Häuser, die oft bis in die Romanik und Gotik zurückreichen, und ihre zahlreichen Kirchen und romantischen Gassen geprägt. Auf der Kleinseite und in der Hradschin-Stadt dominieren dagegen Palais aus der Renaissance und dem Barock, darunter auch das Palais Lobkowicz.

In der Neustadt befinden sich das Neustädter Rathaus am Karlsplatz, der Wenzelsplatz, auch die moderne Architektur ist mit einigen exzeptionellen Bauten wie Frank Gehrys 'Ginger and Fred' oder dem Eiffelturm nachempfundene Petrinska rozhledna. Der 60 Meter hohe Turm wurde 1891 errichtet. Weiters interessant ist das Judenviertel, mit seinen Synagogen und dem aten Jüdischen Friedhof - Eintritt: 300 czk.

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