Wagners Reisen: Indien 2010    Zu den BILDERN

RANAKPUR

   Weiterfahrt nach RANAKPUR - wir besuchen im Aravalli Tal den Adinatha-Tempel, der wegen seiner prachtvollen, herabhängenden Decke sehenswert ist, die von 1444 unterschiedlichen Säulen gestützt wird, der dreistöckige Tempel ist aufwendig ausgestattet und es wurde amber-farbener Asrasana-Marmor verwendet.

    Wie in allen Tempeln muß man auch hier die Schuhe ausziehen, Wasser mitnehmen verboten, und Leder ist auch verboten, strenge Bekleidungsvorschriften, Er(nst), Andrea und Anette bekommen lange Hosen bzw. ein langes Kleid. Das Heiligtum entstand in über 60jähriger Bauzeit im 15. Jh.; dem zentralen Schrein mit dem viergesichtigen (Chaumukha - darf man nicht fotografieren) Marmorkultbild sind in jeder Himmelsrichtung drei Mandapas (Pavillon) vorgesetzt, das Vestibül, die Tanzhalle und die Eingangshalle.

   Eine Fülle von Figuren und Ornamenten überzieht die gesamte Anlage, die aus mehreren Tempeln besteht.

   Weiters sehen wir den Parshvanatha-Tempel - auffällig sind hier ungewöhnlich erotische Darstellungen von Skulpturen an den Außenwänden.
Wie das Heiligtum von Ranakpur weist er vier Tanzhallen und ein Sanktuarium mit vier Eingängen auf und gehört damit zum Typus eines Chaumukhabaus. Im Gegensatz zu Ranakpur sind die Mandapas hier aber noch nicht durch Eckschreine zu einem geschlossenen Quadrat verbunden, zur Dekoration gehören einige schöne Wächterfiguren aus grauem Sandstein.